Dieser Artikel ist mein eigener Beitrag zu meiner Blogparade “Energie statt Erschöpfung im Job — was hilft dir wirklich, wenn dich der Berufsalltag auslaugt?” Du bist herzlich eingeladen mitzumachen, noch bis zum 2. August 2026.
Warum ich dieses Thema für die Blog-Parade gewählt habe?
Hier ist meine ehrliche Antwort. Inklusive der grössten Veränderung, die ich je gemacht habe 😄
Zuerst: Woher ich weiss, wovon ich spreche
Ich bin energetische Stressmentorin und Reiki-Meisterin in Reinach BL. Heute begleite ich berufstätige Menschen, die im Alltag sehr viel wahrnehmen am Feierabend erschöpft und keine Energie mehr haben für die Dinge, die Spass machen. Das kenne ich aus über 20 Jahren eigener Erfahrung im HR.
Jahrelang war ich der Blitzableiter im Job. Für Kolleginnen, für Vorgesetzte, für Mitarbeitende, einfach für alle die Energie brauchten. Ich habe viel wahrgenommen, viel getragen und dabei mich selbst immer weiter verloren. Bis mein System irgendwann klar sagte: So nicht mehr ✋
Heute bin ich selbständig. Ich habe mein Leben so gestaltet, dass ich meine Klienten selbst auswähle, meine Zeit einteile und nur noch das tue, was wirklich zu mir passt. Das war die mutigste und wichtigste Entscheidung meines Berufslebens.
Aber der Weg dorthin war lang und auf diesem Weg habe ich gelernt, was mir wirklich hilft, wenn der Tank leer ist.
1. Tiere, immer zuerst Tiere
Wenn ich wirklich erschöpft bin, wenn der Kopf nicht mehr aufhört zu drehen, dann brauche ich Tiere. Einfach ein Tier ansehen, beobachten oder knuddeln.
Besonders Pferde erden mich auf eine Art, die kein Kurs und kein freier Nachmittag ersetzen können. Sie spüren sofort, wie es mir wirklich geht. Nicht wie ich behaupte, dass es mir geht. Das zwingt mich in eine radikale Ehrlichkeit mit mir selbst und genau diese Ehrlichkeit gibt mir Energie und Kraft zurück 💞
Einmal wöchentlich gehe ich zu meinen Pflegeponys. Diese Stunden gehören mir und ich schütze sie aktiv, keine Nachrichten, keine Anrufe, nur ich und die Tiere.
2. Reiki für mich selbst
Ich weiss, das klingt fast zu offensichtlich: Die Reiki-Meisterin macht Reiki für sich selbst. Aber ich sage es trotzdem, weil so viele Menschen vergessen, sich selbst das zu geben, was sie anderen geben.
Selbst-Reiki ist für mich eine tägliche Praxis. Manchmal nur 10 Minuten morgens, manchmal eine längere Behandlung, wenn ich merke, dass mein System aus dem Gleichgewicht ist. Es bringt mich zurück in mein Zentrum. Es erinnert mich daran, warum ich tue, was ich tue.
Ich gönne mir aber auch regelmässig Behandlungen bei einem Therapeuten, weil ich glaube, dass jeder der andere begleitet, selbst regelmässig Behandlungen braucht.
3. Spaziergänge in der Natur
Das klingt simpel, es ist simpel und es funktioniert jedes Mal.
Wenn ich rausgehe und mich bewege, komme ich bei mir an. Nicht das Laufen selbst ist es, sondern das bewusste Wahrnehmen: Eine Blume am Wegrand, das Licht zwischen den Bäumen, spezielle Wolkenbilder. Dinge, die immer da sind und die ich nur dann wirklich sehe, wenn ich nicht gleichzeitig im Kopf an zehn anderen Orten bin.
Dieses bewusste Innehalten in der Natur gibt meinem Nervensystem etwas, das kein Bildschirm ersetzen kann. Gedanken, die sich im Kreis drehen, lösen sich auf. Lösungen tauchen auf, die ich beim Sitzen nie gefunden hätte.
Natur ist für mich keine Wellness-Ergänzung. Sie ist Grundversorgung. Besonders für Menschen, die sehr viel aufnehmen und verarbeiten empfehle ich einen kurzen Spaziergang in der Mittagspause anstatt in der Kantine zu sitzen.
4. Meine Morgenroutine, auch wenn immer dachte, dass ich das nicht brauche
Seit Anfang Jahr habe ich meine täglichen Gewohnheiten, die ich nicht mehr missen möchte. Ich halte sie auch an Tagen durch, an denen ich keine Lust habe, vor allem dann.
Jeden Morgen starte ich ganz bewusst mit meinem Kaffee im Garten, ich geniesse die Ruhe und kümmere mich um die Pflanzen, das Gemüse und unseren Teich. Das ist für mich wie Meditation, es ist ein Start in den Tag, der mich unglaublich viel Kraft gibt.
Zudem höre oder schaue ich täglich ein Video von Dr. Joe Dispenza und von Bodo Schäfer.
Was mir diese Routine gibt ist eine innere Grundlage, die unabhängig ist von allem Äusseren. Auch an schwierigen Tagen hält mich diese Praxis. Das Mindset ist das unsichtbare Fundament hinter jedem sichtbaren Erfolg.
Ich habe diese Routinen immer belächelt und dachte, das brauche ich nicht. Ich habe diese dann eingeführt und gemerkt, wie viel mir das bringt. Als ich dann eine Baustelle direkt vor dem Haus hatte, in der unsere Strasse aufgerissen wurde. Da wurde mir bewusst wie sehr diese Morgenroutine für mich zu meinem Alltag gehört. Wenn diese gestört wird, spüre ich das den ganzen Tag.
5. Erschöpfung als Signal ernst nehmen, nicht bekämpfen
Das ist vielleicht das Ungewöhnlichste auf meiner Liste. Wenn ich erschöpft bin, helfe ich mir nicht nur mit Techniken. Ich frage mich: Was nimmt mir hier gerade Energie weg? Was ist die Ursache und nicht nur das Symptom?
Als energetische Stressmentorin habe ich gelernt, Erschöpfung nicht als Feind zu sehen, sondern als ehrliches Signal. Mein Körper und meine Energie zeigen mir etwas. Wenn ich das ernst nehme, anstatt es zu übertünchen, verändert sich etwas viel Grundsätzlicheres.
Damals hat mir dieses Signal gezeigt, dass mein Berufsalltag so nicht mehr stimmt. Heute zeigt es mir, wenn ich wieder zu viel geben will ohne genug Pause dazwischen. Das Signal ist dasselbe, was ich daraus mache, hat sich verändert.
Was mir heute noch Energie raubt, eine ehrliche Ergänzung
Es gibt immer wieder mal Menschen, bei denen ich merke, dass sie Energiefresser sind. Manchmal kommt es vor, dass ich mich zuwenig abgrenze, mich zuquatschen lasse und dann merke, dass mein Hirn raucht und ich völlig überladen bin.
Und es gibt Tage, an denen ich zu viel auf einmal will. Als Selbständige bin ich frei und das ist wunderschön und unbezahlbar. Manchmal verführt mich genau diese Freiheit dazu, zu viel in zu wenig Zeit packen zu wollen. Da ich so sehr liebe was ich tue vergesse ich mich manchmal, weil ich so vertieft in meine Ideen einsinke. Dann brauche ich einen der fünf Punkte oben besonders dringend und bin auch sehr schnell wieder bei mir.
Was ich zum Glück nicht mehr habe: Meetings, die Energie ziehen und Situationen, in denen ich unbewusst der Blitzableiter für alle sein muss. Das habe ich hinter mir gelassen und genau das war der mutigste und wichtigste Schritt von allen 💜
Was hilft dir wirklich, wenn dich der Berufsalltag auslaugt? Ich freue mich riesig auf deinen Beitrag zur Blogparade! Noch bis 2. August 2026 kannst du mitmachen. 🌸
→ Zum Blogparaden-Aufruf mit allen Infos
Du hast keinen Blog, aber trotzdem einen wichtigen Beitrag zu diesem Thema? Dann kannst du trotzdem sehr gerne mitmachen.
Wenn du dich in diesem Artikel wiedererkannt hast, bist du vielleicht auch der Blitzableiter in deinem Job? Meinen kostenfreien Ratgeber
“Blitzableiter im Job – wie du deine Sensibilität als deine stärkste Ressource nutzt”
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Alles Liebe 💜
Nathalie

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